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leichters Motorrad gesucht!
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Marc



Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 305
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: Mo März 08, 2010 2:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kann leider nicht auf Selbsterfahrung bauen, nur auf Erfahrungen (einiger) Rallyefahrer. Zwar sind die 450er nicht gross durch Probleme bei Rallyes aufgefallen, aber die Schraubereinlagen in den Camps wurden mehr an 450er als an 525ern gemacht. Auch klar, dass es sich da um "normale" Wartungsarbeiten und keine an geöffneten Motoren handelte, aber selbst da wurde eher was von Generalüberholung an 450ern als an 525ern gesagt. Das Drehzahlniveau und damit leider oft verbundene Ölverbrauch waren eher zum Nachteil der kleineren Hubräume - beim überschaubaren Ölvorrat der EXC's war das dann (mit defekten Zylinderkopfdichtungen) auch der Hauptausfallgrund.

Die WR's sind da (zusammen mit den Zetten) durch auffallend wenig Schrauberaufwand aufgefallen, man darf sich da natürlich fragen ob das nun aufgrund der Maschinen oder aufgrund der Fahrer so war Embarassed

Unbestritten bleibt wohl, dass eine Ausstattung wie bei der Adventure vergebends bei anderen Serienbikes zu finden ist - und in der Regel der ganze am Werk verbaute Kram auch wirklich funktioniert. Mal abgesehen vom Gewicht (und deshalb auch Spassfaktor in schweirigem Gelände) wäre für mich die einzige Alternative zur Adventure (bei gleichem Einsatzzweck) eine 650er Schalber Rallye. Occasion dürfte sich so was in gutem Zustand zu halbwegs vernünftigen Preisen finden lassen - schon klar, dass KTM Fans noch was drauflegen würden und sich dann nach einer 660er Replica umsehen würden. Nur ist weder beim einen noch anderen die Frage nach einer leichteren Version gedekt.

Nebenbei: gibt viele interessante Enduros welche sich durchaus mit vertretbarem Aufwand umbauen liessen, nur sollte man nicht unterschätzen, dass selbst eine Standard-Zette dann deutlich an Gewicht zulegt und das spielerische Handling dann (mehr oder weniger) darunter leidet. Ich habe bei der WR an der zweiten Tuareg auf den (mit 5 Litern recht kleinen) Hecktank verzichtet und fand das Fahrverhalten schon besser, bei wenig Gewicht machen eben auch kleine Änderungen schon wieder einen grossen Unterschied. Verbaut war nebenbei ein 12 Liter Tank, der hat locker für 200 Kilometer, mit paar Überführungsetappen sogar gegen 250 Kilometer gereicht. Für eine Sportenduro ist das schon nicht übel, an die Reichweite einer Adventure kommt man da aber ohne Grossinvestitionen in Rallyekits nicht ran. Der Unterschied im Handling zwischen dem Standard 8-Liter Tank und dem 12 Liter IMS war übrigens heftig - hätte nie gedacht, dass die paar Kilo und die geänderte Outline des Tanks so viel ausmachen würden.

Wenn ich so sehe wie andere Leute mit uralten DR350, XT's oder gar KLM's mit gigantischen Tanks und komplett überbeladen durch die Wüste fahren, ist die Frage nach dem Untersatz sowieso ziemlich relativ. Somit ist draufsetzen und losfahren natürlich immer noch die beste Lösung Wink

Marc
Für einen Langzeiturlaub halte ich die Sport-Enduros auch für ungeeignet, schon nur wegen fehlender Gepäckmöglichkeit (bei den Zetten gibt es immerhin Gepäcksysteme). Ich würde da eher auf eine SXC mit 18-Liter Tank gehen und (für REISE) eventuell das Fahrwerk etwas einkürzen, damit der Schwerpunkt etwas niedriger liegt.
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BRB



Anmeldungsdatum: 23.03.2007
Beiträge: 87
Wohnort: Brandenburg

BeitragVerfasst am: Mo März 08, 2010 5:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Marc hat folgendes geschrieben:
...Ich würde da eher auf eine SXC mit 18-Liter Tank gehen und (für REISE) eventuell das Fahrwerk etwas einkürzen, damit der Schwerpunkt etwas niedriger liegt.


Genau das ist es, was ich meine. Mit diesem Vorschlag bist Du nur noch den Keihin-Vergaser weit von der normalen Serien-LC4-Enduro entfernt.
Gruß-BRB
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Lieber arm dran als Arm ab!!!
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Marc



Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 305
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: Mo März 08, 2010 6:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

war ja auch nur, wenn sowieso eine Neuanschaffung gemacht werden müsste/sollte, wenn die Lc4 (Enduro) schon da ist, gibt es IMHO keinen triftigen Grund zu wechseln. Im Gegenteil, der Mikuni-Veraser ist einfacher zu zerlegen als ein FCR und deshalb eventuell sogar die bessere Wahl, auch wenn das Ansprechverhalten des Keihin manchmal halt mehr Spass macht.

Wenn der Einsatz Reise sein/bleiben soll und es "nur" um das Gewicht geht, könnte eine DRZ-S hinkommen, die gibt es teilweise mit wenig Kilometer und sehr gut erhalten für vernünftige Preise. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann dem Teil noch einen Kickstarter (vom Z-Modell) spendieren und die Leistung selber lässt sich mitels Zylidnerfuss-Dichtung von den Sportmodellen und deren Sportnocken ohne krasse Einflüsse auf die Laufleistung auch erhöhen (wer dazu noch einen 36er FCR und einen Sporttopf samt grosem Krümmer montiert, ist nicht mehr weit vo der offenen Leistung von 49 PS weg, das Leistungsgewicht dürfte damit schon besser als bei einer Lc4 liegen). Leider ist die Sache wie üblich illegal - aber bei Fernreisen ist das ja nicht die Hauptsache.

Vielleicht lässt sich ja KTM irgendwann doch noch erweichen den 690er Motor in ein Adventur-Light Modell (z.B. einen EXC-Rahmen) zu stecken, dann wird die Auswahl schon wieder grösser. Fraglich allerdings ob das mit dem Gewicht dann wirklich besser wird, die letzen Modelle diverser Hersteller wurden ja eher schwerer denn leichter.

Marc
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gaby



Anmeldungsdatum: 18.10.2006
Beiträge: 85
Wohnort: saarbrücken

BeitragVerfasst am: Mo März 08, 2010 9:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

woh, heisse Diskusionen. Tja die eierlegende Wollmilchsau, die nur 100 Kilo wiegt und einen 25 liter Tank hat, wird es nicht geben. Ich dachte ja auch an ein Zweitmopped, welches ich alleine problemlos aufheben kann.
Die LC4 ist ein super Motorrad, aber für die Wüste oder grobes Geländer hätte ich gerne was , was ich halt auch wieder aufheben kann. Klar, jemand der 1, 80 cm gross ist und 80 kilo wiegt, der hat damit kein Problem. Somit geht halt nicht jedes Motorrad für jeden. Wachsen werde ich leider nicht mehr, so schaue ich als Zusatzmotorrad nach was leichterem. Meine LC4 will ich nicht verkaufen.
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Grüße gaby

KTM ADV 03 640
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murg



Anmeldungsdatum: 05.07.2007
Beiträge: 185
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Mo März 15, 2010 10:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

BRB hat folgendes geschrieben:
...zumal die 690 keine KTM mehr ist, sondern ein Inder Crying or Very sad.


Ja, schon schlimm. Vor allem wenn man bedenkt das

a) die 640 ein Österreicher ist (Achtung! Ironie!)
b) max. 50% der Teile an einer KTM auch von KTM sind; der Rest ist aus aller Welt zugekauft (z.B. Felgen, Elektronik, Bremse, Fahrwerk, Reifen, Sitzbank, Leuchtmittel, Ketten) oder fremdgefertigt.

Gerade in einem REISEenduro Forum finde ich so einen Kommentar zumindest komisch.

Zum Thema leichtere Enduro als 640Adv wurde schon alles gesagt; auch ist das neben allen objektiven Kriterien ja auch immer sehr subjektiv..
...WER fährt WIE WANN WOHIN ?!

However, meine "idealbesetzung" wäre

Erstfahrzeug 690 R
Zweitfahrzeug 990 R

Gruß
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murg

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chseper



Anmeldungsdatum: 17.02.2008
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: Di März 16, 2010 1:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Da biste leider auf dem Holzweg. Eine 525 ist eine 450 mit einem größeren Zylinderkit. Gleiche KW, gleiches Getriebe. Also nix mit mehr Haltbarkeit! Eher weniger. Und die Leistung ist für tiefe, weiche Böden gerade so ok. Laughing


also meine 525er hält bedeutend mehr aus und ist unkomplizierter als die 450er meines kumpels (gleiches baujahr)
klar ist der motor bis auf den zylinderkit gleich, aber die 525 hat
-) ein niedrigeres drehzahlniveau
-) mehr moment
-) anderer momentenverlauf
-) gleiche PS leistung
-) 525 -> traktor
-) 450 -> porsche

gleicher motor aber komplett andere charakteristik
und die charakteristik des 525 motors, bewegt den fahrer zu motorschonenderem fahren Smile
somit hält der mehr aus Smile indirekt zumindest
klingt blöd, ist aber so...

wo mein kumpel die 450 hinauforgelt, fahr ich einen gang höher aus dem keller Smile

my 2 cents

mfg christoph
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KTM 450 SMR
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BRB



Anmeldungsdatum: 23.03.2007
Beiträge: 87
Wohnort: Brandenburg

BeitragVerfasst am: Di März 16, 2010 3:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

chseper hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Da biste leider auf dem Holzweg. Eine 525 ist eine 450 mit einem größeren Zylinderkit. Gleiche KW, gleiches Getriebe. Also nix mit mehr Haltbarkeit! Eher weniger. Und die Leistung ist für tiefe, weiche Böden gerade so ok. Laughing


also meine 525er hält bedeutend mehr aus und ist unkomplizierter als die 450er meines kumpels (gleiches baujahr)
klar ist der motor bis auf den zylinderkit gleich, aber die 525 hat
-) ein niedrigeres drehzahlniveau
-) mehr moment
-) anderer momentenverlauf
-) gleiche PS leistung
-) 525 -> traktor
-) 450 -> porsche

gleicher motor aber komplett andere charakteristik
und die charakteristik des 525 motors, bewegt den fahrer zu motorschonenderem fahren Smile
somit hält der mehr aus Smile indirekt zumindest
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Ich wollte die auch auf keinen Fall madig machen. Immerhin fahre ich sie selber!!!
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BRB



Anmeldungsdatum: 23.03.2007
Beiträge: 87
Wohnort: Brandenburg

BeitragVerfasst am: Di März 16, 2010 3:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

murg hat folgendes geschrieben:
BRB hat folgendes geschrieben:
...zumal die 690 keine KTM mehr ist, sondern ein Inder Crying or Very sad.


Ja, schon schlimm. Vor allem wenn man bedenkt das

a) die 640 ein Österreicher ist (Achtung! Ironie!)
b) max. 50% der Teile an einer KTM auch von KTM sind; der Rest ist aus aller Welt zugekauft (z.B. Felgen, Elektronik, Bremse, Fahrwerk, Reifen, Sitzbank, Leuchtmittel, Ketten) oder fremdgefertigt.

Gerade in einem REISEenduro Forum finde ich so einen Kommentar zumindest komisch.

Zum Thema leichtere Enduro als 640Adv wurde schon alles gesagt; auch ist das neben allen objektiven Kriterien ja auch immer sehr subjektiv..
...WER fährt WIE WANN WOHIN ?!

However, meine "idealbesetzung" wäre

Erstfahrzeug 690 R
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Gruß

Die 690 ist unter völlig anderen Prämissen entstanden als die 640. Und das ist erst passiert, als die Inder KTM ins Konzept quatschen konnten. Jedenfalls stellt es sich mir so dar. Siehe X-Bow...
Gruß-BRB
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murg



Anmeldungsdatum: 05.07.2007
Beiträge: 185
Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Di März 16, 2010 9:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

BRB hat folgendes geschrieben:

Die 690 ist unter völlig anderen Prämissen entstanden als die 640.


Da gebe ich Dir absolut Recht, die LC4 620/625/640 war Mal eine Wettbewerbs - Enduro, der Lachner hat damit mehrere SixDays gewonnen.

Heure gibt's die EXC - Palette, da sind die Prämissen natürlich andere. M.E. ist die 690 ideal für alles, was der ambitionierte "NormalEndurist" erfahren will, hauptsächlich abseits von Clubstrecken. Also das Spektrum Asphalt - Schotter - Pisten - Reisen.
Nur... das macht sie ja nicht schlechter, oder Question

BRB hat folgendes geschrieben:
Und das ist erst passiert, als die Inder KTM ins Konzept quatschen konnten.


War es nicht schon immer so, das der (Mit)eigentümer ein Mitspracherecht hat?

Nix für Ungut,

Gruß
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murg

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