Japan 2014: Nachbereitungen ⇒ Mietwagen

Wir haben die Mietwagen von Deutschland aus über Auto Europe gebucht, die Mietwagenfirma war Europcar.

Unser Auto war eine Suzuki Solio, wir haben extra ein Automatikgetriebe mitgebucht, man hat schließlich mit der Rechtslenkung schon genug zu tun ;-), Klimaanlage, elektrischer Schiebetür links und Navi.

Das Navi kann man jedoch nicht nutzen, wenn man kein Japanisch spricht. Man könnte es evtl. auf Englisch umstellen lassen, aber die Schrift bleibt immer noch in Kanji. Außerdem werden in Japan Adressen nicht mit Straße und Hausnummer angegeben, das macht die Navigation nicht einfacher. Es gibt für bestimmte Adressen Mapcodes, die man eingeben kann, aber auch nur, wenn man das Gerät auch bedienen kann :-(.

Unser Mietwagen, ein Suzuki Solio

Unser Mietwagen, ein Suzuki Solio

Der Spritverbrauch lag bei ca. 5,5 l/100 km, viel höher wir er auch nicht gehen, da man auf Okinawa meist nur zwischen 40 und 60 km/h fahren darf. Auf der mautpflichtigen Autobahn sind max. 80 km/h erlaubt. Die meisten einheimischen Autofahrer nehmen es mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit nicht so genau ;-).

Unser Mietwagen, ein Suzuki Solio

Mehr hoch als breit, aber hatte uns zuverlässig transportiert

Wie findet man den Mietwagenanbieter am Flugplatz?
Verlässt man den Flughafen in Naha auf Okinawa, sieht man auf der "Verkehrsinsel" der breiten Straße am Ausgang kleine Flaggen der Mietwagenfirmen. Dort stehen auch einige Leute, mit Listen in der Hand, auf deren Rückseite Aufkleber der Mietwagenfirmen zu erkennen sind. Bei diesen Leuten meldet man sich und sie suchen in den Listen nach deinem Namen. Wurde man gefunden, bekommt man einen eingeschweißten Zettel mit einer Nummer und wird in den entsprechenden Bus verfrachtet, der einen zum entsprechenden Anbieter bringt. Dort wartet man, bis die Nummer auf dem Zettel an der Anzeige aufleuchtet und geht zum entsprechenden Schalter. Da das Personal (in unserem Fall) kaum Englisch sprach bekamen wir Blätter mit Bildern und englischen Übersetzungen gezeigt (1). Z. B. waren Abbildungen von deutschen Führerscheinen zu sehen, oder aber auch von der erforderlichen japanischen Übersetzung - siehe Infos hier:

Japanische Übersetzung des Führerscheins

Nachdem die Daten abgeglichen und die Formulare unterschrieben sind, wird man zur Übergabestelle des Fahrzeugs gebracht. Bei der Übergabe wird das Fahrzeug gemeinsam mit einem Mitarbeiter auf Schäden untersucht und, falls vorhanden, diese im Übergabeprotokoll festgehalten.

(1) Achtung: Auch hier versucht man weitere Versicherungen aufzuschwatzen, nur nicht so aufdringlich wie auf z. B. den europäischen Urlaubsinseln. Mietet man in Deutschland bei einem renommierten Unternehmen, hat man bereits alle notwendigen Versicherungen!

Unser Nummernschild